In Nafplio stehen venezianische Befestigungen über den Dächern, in der Mani prägen steinerne Wohntürme ganze Dörfer. Rund um Finikounda führen Wege vom Meer in das grüne Hinterland. Die Peloponnes bietet sehr unterschiedliche Umgebungen für ein Ferienhaus. Ein Blick auf die Argolis, Messenien und die Mani erklärt, weshalb sich die Halbinsel kaum mit einem einzigen Landschaftsbild beschreiben lässt.
Nafplio und die Argolis: Stadtleben am Wasser
Nafplio lässt sich gut zu Fuß entdecken. Unterhalb der Festungen Palamidi und Akronafplia liegen die Gassen der Altstadt mit ihren venezianischen und neoklassizistischen Gebäuden. Dazwischen finden sich Plätze, Innenhöfe und Spuren der osmanischen Zeit. Vor der Küste steht die kleine Festung Bourtzi auf einer Insel. Die verschiedenen Baustile erzählen von den Herrschaften, die das Stadtbild über Jahrhunderte verändert haben. Für einen längeren Aufenthalt bietet eine solche Stadt einen anderen Ausgangspunkt als ein einzelnes Haus an einer Bucht. Ein Spaziergang kann am Wasser beginnen und in den Altstadtgassen weitergehen. Es braucht kein Ausflugsprogramm, um vor die Tür zu kommen. Wer gern durch Städte läuft, Architektur betrachtet und zwischendurch im Café sitzt, dürfte Nafplio deshalb genauer ansehen wollen. Auch die weitere Umgebung verdient Aufmerksamkeit. Im Angebot von Aegean Sunset Homes liegt beispielsweise ein Ferienhaus in Myloi in der Argolis.
Ermioni und Porto Cheli: Buchten statt langer Küstenlinien
Weiter südöstlich liegt Ermioni auf einer Landzunge. Der Hafen mit seinen Fischer- und Segelbooten, die schmalen Straßen und die Halbinsel Bisti geben dem Ort seinen Charakter. Zwischen den Häusern öffnen sich immer wieder Wege zum Wasser. Zur örtlichen Landwirtschaft gehören Oliven und Granatäpfel, wie die griechische Tourismusorganisation Visit Greece beschreibt. Rund um Ermioni und in Richtung Porto Cheli zerfällt die Küste in viele einzelne Badeplätze. Petrothalassa und Pigadia haben Abschnitte mit Sand und Kies. Bei Kouverta, Hinitsa und Kosta ergeben sich Ausblicke in Richtung Spetses. Andere Küstenstücke, etwa bei Korakia und Kostoula, werden über unbefestigte Wege und durch Pinienbestände erschlossen.
Diese Unterschiede sind bei einem Aufenthalt schnell spürbar. An einem Tag bietet sich ein Strand mit einer Taverne in der Nähe an, an einem anderen eine kleinere Bucht. Wer hier mehr Zeit verbringt, muss sich nicht für einen einzigen Lieblingsstrand entscheiden. Für die Orientierung lohnt eine Karte, auf der auch Zufahrten und Landzungen erkennbar sind.
Messenien: Finikounda, Methoni und Pylos
Im Südwesten führt die Reise nach Messenien. Aegean Sunset Homes bietet auch in Finikounda Immobilien an. Der Küstenort eignet sich als Ausgangspunkt, um diese Gegend jenseits der einzelnen Objektbesichtigung kennenzulernen. Wie eng sich hier Meer und Geschichte berühren, lässt sich in Methoni sehen. Die venezianische Burg nimmt ein ganzes Kap ein und wird an drei Seiten vom Meer umgeben. Über eine Steinbrücke mit 14 Bögen gelangt man in die Anlage. Hinter den Mauern liegen Überreste verschiedener Epochen, darunter venezianische Bauten und osmanische Bäder. Am südlichen Ende steht das achteckige Bourtzi auf einer kleinen befestigten Insel. Der Strand liegt neben der Burg. Ein Badetag und ein Besuch der Anlage lassen sich dadurch ohne große Ortswechsel verbinden. Pylos liegt weiter nördlich an der Bucht von Costa Navarino. Vier 18-Loch-Golfplätze in einer herrlichen Landschaft und vier 5-Sterne-Luxus-Resorts prägen hier zusätzlich diesen besonderen Standort. Die Bebauung des Ortes zieht sich über zwei Hügel, unten befinden sich Hafen und zentraler Platz. Die vorgelagerte Insel Sphakteria schützt die Bucht und bildet den geschichtsträchtigen Naturhafen. Pylos hat dadurch ein anderes Ortsbild als z.B. Methoni, wo die große Befestigung unmittelbar an der offenen Küste steht.
Hinter Finikounda beginnt eine andere Landschaft
Wer in Finikounda nur am Wasser bleibt, verpasst einen Teil der Umgebung. Der Minagiotiko-Weg verbindet das Dorf Kato Ambelokipi mit dem Küstenort und folgt dem gleichnamigen Fluss. Unterwegs liegen alte Wassermühlen, eine historische Quelle und die Ruinen einer mittelalterlichen Burg. Abschnitte führen durch Bestände aus Platanen, wilden Oliven, Johannisbrotbäumen und Eichen. Teile des Gebiets gehören zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Damit bekommt ein Aufenthalt in Messenien eine zusätzliche Richtung: vom Strand ins Landesinnere. Wer gern wandert, kann sich einzelne Abschnitte näher ansehen und die Route nach Jahreszeit, Wetter und eigener Kondition planen.
Die Mani: Dörfer aus Stein
In der Mani verändert sich das Bild erneut. Areopoli liegt auf einer Anhöhe in einer felsigen Landschaft. Naturstein prägt die Häuser, die engen Gassen und die charakteristischen Wohntürme. Die Architektur fällt hier besonders ins Gewicht, weil sich Material und Farben der Bebauung so eng auf die Umgebung beziehen. Visit Greece beschreibt Areopoli als Zugang zur Mani mit ihren Dörfern, Buchten und Höhlen. Wer sich für alte Häuser und gewachsene Ortsbilder interessiert, kann hier lange bei einzelnen Details bleiben: den Proportionen eines Turms, einem kleinen Hof oder der Stellung der Gebäude zueinander. Mit der städtischen Architektur Nafplios hat das wenig gemeinsam.